Atelier Block 16 Kunst, Kunstausstellungen Malerei, Grafik & Plastik
Butoh
Foto: Klaus Fleige Altes Eis - Butoh-Performance inspiriert von Velma Wallis’ Legende ‚Zwei alte Frauen‘ Aufführungen:
Samstag 29. November 2008 20 Uhr Samstag, 5. Juli 2008, 20 Uhr und Sonntag, 6. Juli 2008 11 Uhr. Eintritt: 8 Euro
Wie verändert sich das Sein, wenn nur noch Eines zählt: der Wille zu überleben oder zu sterben? Wenn die Sicherheit des Gewohnten
verschwindet? Wenn nichts mehr so ist, wie es einmal war? Wenn unterschiedliche Charaktere aufeinander angewiesen sind?
In Velma Wallis Legende geht es um existentielle Erfahrungen: aus der Gemeinschaft ausgestoßen werden, ganz auf sich allein gestellt
sein und die Grenze zum Tod erfahren. Doch ist es der Mut, sich den Herausforderungen zu stellen, der diese Erfahrungen erst fruchtbar werden lässt.
Assoziativ und von der Buchvorlage losgelöst haben die 12 Tänzerinnen und Tänzer unter der Leitung der Tänzerin und Choreografin
Sabine Seume ihre eigenen inneren Bilder zu diesem Stoff erforscht und damit experimentiert. Sie sind an ihre eigenen Grenzen
gegangen, um außergewöhnliche Situationen nachzuempfinden. So sind Ausdrucksformen existentieller Erlebnisse und Gefühle
entstanden, wie alt sein, die eigenen Grenzen erkennen, den Willen zum Überleben finden, die Freude am Leben neu entdecken. Das
Ergebnis ist ein Bilderkaleidoskop: Von der Hoffnungslosigkeit zur Hoffnung, aneinander gekettet, isoliert, miteinander verbunden, roh und zart, kalt und warm.
Der Butoh-Tanz ist in den 1950er Jahren in Japan entstanden. Er betont konsequent die Individualität der Körpersprache der Tänzerinnen
und Tänzer. Erinnerungen, Träume, die ganze innere Seele der Tanzenden entwickeln die eigentliche Tanzform und beeinflussen Körper,
Gestik und Mimik. Dabei changiert Butoh von meditativer Zartheit bis zur exzessiven Groteske. Denn ein wichtiges Ziel des Butoh ist es,
den Körper immer wieder neu zu entdecken und so eine „Rebellion des Körpers“ zu entfachen. Jean-Robert Valentin 
Beim Partikelbeschleuniger von Jean-Robert Valentin schienen immer genau die richtige Zahl von Leute im
Raum zu sein: 4 bis 5, die aufmerksam durch die Installation gingen, und weitere 1-2 Leute, die diskutierten am Rande.
Weitere Bilder beim Bericht und, von der 2003 Installation bei Veranstaltungen Text zur Ausstellung Plethora von Bernhard Schwank
in der Reihe „Kunst am Sonntag“ im Atelier Block 16 am 28. September
Bernhard Schwank konfrontiert uns in seinen Bildern mit einem Seinsgefühl, einer
Mischung aus Traurigkeit und heimlicher Verzweiflung. Aus diesen Erfahrungen sowie Bildvorlagen aus dem Internet, PC- Spielen, Zeitschriften und dem Familienalbum
entwickelt er komprimierte Metaphern, die vor allem die Themen Macht/ Ohmacht, Kindheit, Sexualität und Körperlichkeit umkreisen.
Neben Zeichnungen und Skulpturen gilt die Malerei als Herzstück seiner künstlerischen Entwicklung. Hier setzt er mehrdeutige und fragmentarische Ausdrucksformen ein, um
im komplexen Malprozess eine Spannung zu erreichen, die der Dynamik seelischer Vorgänge nahe kommt. Dabei dient ihm der Akt des Malens nicht als Selbstzweck. In
der malerischen Auseinandersetzung mit den Fotovorlagen, durch die Übermalungen und Verformungen, das Weglassen bzw. Akzentuieren von Bildelementen sowie durch
Farbe und Duktus stellt er sich auch dem Scheitern der Aneignung von äußerer Wirklichkeit. Zurück bleibt eine grundsätzliche Haltung zum Leben: der von Bernhard Schwank
angestimmte Grundton der Traurigkeit führt nicht zur Resignation, zum Stillstand oder zur Belästigung des Betrachters. Vielmehr wird die Vorstellungskraft angeregt, sich in
die eigene „Sprache“ der Bilder, die nur zum Teil in Wortsprache übersetzbar ist, einzufinden. Vielleicht verspürt der Betrachter
dann Lust, mal wieder einen Blick in selten aufgesuchte Nischen seiner eigenen inneren Welt zu werfen.
Bei der Vorbesichtigung des Ausstellungsraumes im Atelier Block 16 war Bernhard Schwank angetan von dem irrationalen
Schauder, der ihn beim Betreten des maroden und labyrinthartigen Kellerraums überkam. So entstand die Idee, mit Bildern,
Zeichnungen und Skulpturen diesen unterirdischen Bunker derart aufzuladen, dass Vorstellungen eines Abgrundes evoziert werden, ähnlich des tiefer geschichteten Bereiches der menschlichen Psyche. Romina Staake Reduziere Dich FreitagIInteraktives Kunstprojekt von und mit Guido Kratz und Maria Eilers n von und mit Guido Kratz und Maria Eilers Ausstellung in Block 16. Edwin-Oppler Weg 14, 30167 Hannover, am 11. und 12. April 2008
Vor einigen Wochen ging es los: Freunde, Kollegen, Nachbarn und Kunstinteressierte aus unserer Stadt und aller
Welt bekamen von dem Künstler und Keramiker Guido Kratz und der Sprachwissenschaftlerin und Autorin Maria
Eilers die Aufforderung, für ein bisher einzigartiges Kunstprojekt in unserer Stadt Wörter und Farben zu schicken.
Das angereiste Sammelsurium wurde mal augenzwinkernd, mal Sinn suchend von der Autorin zu Texten verarbeitet
und auf Keramikplatten geschrieben. Einzelne Textausschnitte wurden in einem speziellen Verfahren geschützt und
verdeckt, bevor Guido Kratz in großen Schwüngen und mit eigenen Impulsen zu Pinsel und (gewünschten!) Farben griff und über den Texten weitermalte.
Viele spannende Fragen stehen im Raum: Wo haben die individuellen Wunschworte und Wunschfarben ihren Platz
gefunden? In welchen Zusammenhang wurden sie gestellt? Die Texte waren dem Malenden nicht zugänglich, die
Schreibende wusste nicht, welche Farben anschließend wie ins Spiel kommen. Harmonieren Textausschnitte und
Bild, oder bleiben sie sich fremd? Fast dreißig, mitunter mehrteilige Bilder dieses interaktiven Kunstprojektes sind kurzzeitig in Hannover zu sehen. Infos Link: Am 11.April 2008 um 19.00 Uhr Opening mit einer Textcollage. Am Samstag, 12 April offen von 12.00 bis 19.00 Uhr. Die Künstler sind anwesend
Am Sonntag den 27. April 2008 18-20 Uhr sind die Bilder ein weiteres Mal am gleichen Ort zu sehen: Im Rahmen von Kunst am Sonntag Nigel Packham Historienmalerei Zyklus 1997-2007 Eröffnung Sonntag 31. August 2008 18 Uhr Atelier Block 16, Edwin-Oppler-Weg 14, 30167 Hannover
Sonstige Öffnungszeiten: Samstag- Sonntag 6.-7. September 2008 11-19 Uhr (Zinnober)Der Zyklus besteht aus 12 Hauptgemälden.
Ein Versuch die Historienmalerei wiederzubeleben oder Zerebale Kunst in Malereiform
Jedes Bild stellt eine Dekade des XX Jahrhunderts dort, genauer gesagt, eine künstlerische, zeitgenossische Bearbeitung eines historischen Zeitabschnittes: ein Blick auf früheren Dekaden von Anfang des XX.
Jahrhunderts in Westeuropa gesehen. Dazu gibt es, meist paarweiser, Begleitbilder z.B. einVorschau, ein Nachschau oder ein sein-sollte Bild. Hier
kann man alle Bilder der Historienmalereizyklus besichtigen Herz zeit Eine Installation von Frank Fuhrmann - August/September 2006
Foto: Klaus Fleige, Hannover.
Für all die Unglücklichen, die nicht da waren, und die das Foto nicht verstehen, ein Wort der Erklärung finden Sie bei
Bericht Zinnober 9 Webkunstpostkarte
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